Europaschule

Europa-Rallye im Rahmen der Europa-Woche

Am 8. Mai fand für uns, die 5. Klassen des Seckendorff-Gymnasiums, die traditionelle Europa-Rallye im Seckendorff-Park statt. Wie in jedem Jahr waren für die Vorbereitung und Durchführung unsere 9. Kassen verantwortlich. An verschiedenen Stationen konnten wir unser Wissen über Europa unter Beweis stellen. So mussten wir auf einer stummen Karte Ländernamen und Flaggen platzieren oder europäische Städte mit Hilfe von kleinen Gedichten erkennen. Als besonders knifflig erwies sich die Aufgabe, bei der wir bestimmten europäischen Ländern Gebäude, Speisen und Ähnliches zuordnen mussten. Großen Spaß hatten wir an der pantomimischen Darstellung, bei der es galt, europäische Völker lediglich mit Gesten für die Mitschüler erkennbar zu machen.
Wir danken den 9.-Klässlern für die erlebnisreichen zwei Stunden.



Theresa Gerth, Tara Lindner, Lea Späte (5b)

Csurgó - Meuselwitz

 Csurgó - Meuselwitz

Nach 13 Stunden harter aber langer Fahrt hatten wir unser Ziel endlich erreicht. Wir wurden in Csuro herzlichst von unseren Gasteltern und den Betreuern begrüßt.
Am nächsten Morgen genossen wir in der Aula das Begrüßungsprogramm und sangen auch einige Lieder. Danach begannen wir die Projektarbeit zum Thema „Freizeit“.
Am Abend fuhren wir an den Zis-Teich , wo wir einen Stationenlauf absolvierten. Zur Stärkung wurden Kesselgulasch und leckeres Obst gereicht. Das Wochenende verbrachten alle in ihren Gastfamilien.
Am Montag lernten wir ungarisch und schauten uns chemische Experimente der 12. Klasse an. Am Nachmittag gingen wir in die Schwimmhalle und veranstalteten einen kleinen Schwimmwettkampf. Am Dienstagmorgen trafen wir uns mit dem Direktor und der Leiterin der Schülermitverwaltung.
Mit ihnen führten wir ein Interview, über die Freizeitaktivität der Schule. Danach waren wir beim Bürgermeister eingeladen. Den Tag ließen wir mit ungarischen Volkstänzen und Sportspielen ausklingen.
Heute fuhren wir ins die Stadt Pécs. Wir besichtigen eine Tropfsteinhöhle und ein Fledermaus-Museum, anschließend eine Manufaktur für Ton. Nach einem Einkaufsbummel machten wir zum Schluss ein Stadtrundgang.
Nun war der Tag angebrochen. Wir beenden unsere Projektarbeit und stellten die Plakate aus. Danach fuhren wir nach Nagyatad und besichtigten den Militärpark. Zum Abschluss kegelten wir und aßen Pizza.
 

Guten Tag! Sdravstvujte! Ütüö kününän!

 

Ich bin Sandaara Svetlana Klimova. Ich komme aus dem weiten Jakutien, das in Russland liegt. Ich war insgesamt 20 Flugstunden unterwegs: 7 Stunden von Jakutsk bis Moskau, von Moskau bis Berlin 2,5 Stunden geflogen, 1 Stunde mit dem Zug von Berlin bis Leipzig, 40 Minuten von Leipzig bis Meuselwitz mit dem Auto gefahren.

Ich bin Deutschlehrerin am Sacha-Gymnasium in Jakutsk.
Ich werde bis zum 1.12 an Ihrem Gymnasium hospitieren.

Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Ihnen!

 

Abenteuer Žilina

 Abenteuer Žilina

In den Herbstferien verbrachten wir, Lars Bernoth (Klasse 10) und Saskia Zehr (Klasse 12) fünf erlebnisreiche und interessante Tage in der Großstadt Žilina im Westen der Slowakei. Gesponsert vom Thüringer Kultusministerium nahmen wir dort als Vertreter des Landes Thüringen an einer internationalen Jugendbegegnung mit slowakischen, ukrainischen, polnischen und deutschen Jugendlichen teil. Das Treffen stand unter dem Motto: „Freundliche Regionen im integrierten Europa“.

Montag, den 17.10.2011 starteten wir unsere 13stündige Zugfahrt in Leipzig. Dort trafen wir uns mir Eric, unserem Betreuer für die nächsten Tage. Die lange Zeit bis zur Ankunft nutzten wir, um uns mit Žilina vertraut zu machen. Das geplante Programm wurde ausführlich studiert, Eric lernte fleißig Chinesisch und mit unserer Hilfe auch Sächsisch. Gegen 21 Uhr in unserer Unterkunft in einem Internat der Stadt angekommen, hatten wir gar nicht viel Zeit zum Essen und unsere Zimmer zu beziehen, da „entführten“ uns die Slowaken schon in den nächsten Pub, um uns besser kennen zu lernen. 

Nach einer etwas kurzen Nacht trafen wir beim Frühstück auch die anderen Teilnehmer aus Polen und der Ukraine und so konnte die Woche beginnen.

Die nächsten drei Tage standen ganz unter dem Motto des Kennenlernens der Region Žilina. Vormittags besuchten wir verschiedene Schlösser, Kirchen und Museen. Wir besichtigten außergewöhnliche und einzigartige Dörfer und Eisenbahnen. Diese Erkundungstouren waren für uns oft jedoch nur virtuell, da die Guides meist nur Slowakisch sprachen und wir keinen Dolmetscher hatten. Nichtsdestotrotz übersetzten die Slowaken uns einiges ins Englische, im Gegenzug lehrten wir ihnen ein wenig Deutsch, was uns alle sehr erheiterte.

Die Nachmittage verbrachten wir in der Innenstadt von Žilina. Dabei ging es sehr abenteuerlich zu, da wir uns in der fremden Stadt mit 85 000 Einwohnern nicht auskannten und kein Wort in der Landessprache verstehen konnten. Trotzdem fanden wir letztendlich alleine den Heimweg mit dem Bus ins Internat. Wir schafften es, uns Fahrkarten zu kaufen und den Weg von der Bushaltestelle zur Unterkunft fanden wir am Ende auch.

Mittwoch waren wir im Aquapark, der jedoch entgegen unseren Erwartungen sehr klein war. Trotzdem machten wir das Beste daraus und hatten sehr viel Spaß. Lars konnte sogar den Rutschrekord um 0.4 Sekunden unterbieten und erhielt dafür eine Schachtel Pralinen, die er aber gleich wieder an die polnischen Schülerinnen verlor.

Abends stellte jede Gruppe ihre Region in einer Präsentation vor. Es gab landestypisches Essen, Tänze und Trachten. Danach saßen wir noch zusammen bzw. gingen in den Pub, um den Tag gemütlich ausklingen zu lassen.

Die Woche ist dann auch sehr schnell vergangen und Freitag in aller Frühe traten wir unsere Heimreise an. 13 Stunden Zugfahrt zurück in die Heimat - im Gepäck massig Andenken und viel zu erzählen.

Saskia Zehr (A12DE)