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Studienfahrt nach Südtirol 2014

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Samstag früh, dem einen oder anderen sah man die Müdigkeit noch an, fuhren wir Richtung Südtirol los. Beim Überfahren der österreichischen Grenze lief entsprechende Volksmusik und so kam erste Après­Ski Stimmung auf. Nach einigen Zwischenstopps auf der über 650 Kilometer Strecke war die lange Anreise überstanden.
Als die Zimmer aufgeteilt und bezogen waren, ließen wir uns kulinarisch mit drei landestypischen Gängen verwöhnen. Den ersten Abend ließen wir auf den Zimmern ausklingen. Am nächsten Morgen traten wir den Weg zur Piste mit einem lustigen Busfahrer an, der urplötzlich mit Jodeln begann.
Dank der im Vorfeld vorgenommenen Planung waren wir zügig mit der notwendigen Ausrüstung ausgestattet und das Abenteuer Skifahren konnte beginnen. Nach Herrn Müllers ausgefeiltem Erwärmungsprogramm wurden uns die ersten Grundübungen beigebracht und wir legten unsere ersten Meter auf Ski zurück. Nach kurzer Zeit durften wir selbständig unter den strengen Blicken der Profis den Hang befahren.Trotzdem war ein Schüler kurzzeitig verschollen, als Dank wurde ihm und seiner Gruppe die Aufgabe zuteil, diesen Bericht zu verfassen. Am Abend ließen wir den Tag Revue passieren.
Am zweiten Tag machten wir uns auf den Weg nach Brixen. Bevor jedoch der Bus anrollte, legte Michèle eine kleine Frühsporteinlage hin und rannte in Socken zur Pension zurück, weil sie ihren Skipass vergessen hatte. Wir starteten mit Ski Alpin in den Tag, wobei einige von uns durch eine Schneefräse eingeschneit wurden. Auch heute gab es wieder Verluste und Pannen, einen gebrochenen Skistock und Max ist im Tiefschnee versunken, sein Namensvetter genoss gleich
mehrmals ein wunderbar erfrischendes Gesichtspeeling und Lukas setze modische Innovationen mit seiner Landung im Schlamm. Neben weiteren zahlreichen Bruchlandungen wurde uns heute eine eindrucksvolle Aussicht dank des schönen Wetters geboten. Trotz der vielen Stürze festigten alle ihre bereits erlernten Fähigkeiten und bauten diese weiter aus. Am Abend wurde zur Tagesauswertung wieder viel gelacht und die Fortschritte wurden gelobt. Zitat des Tages: "Herr Müller, können wir so fahren, wie wir wollen, oder müssen wir Technik fahren?" Und täglich grüßt das Murmeltier, am dritten Tag waren wir wieder auf der Plose unterwegs. Auch diesmal war die Aufwärmung abwechslungsreich, heute durften wir den Krähenschritt vorführen:im V­Schritt bergan. Danach ging es in kleinen Gruppen auf die Piste, wobei bei allen weitere Fortschritte in Sachen Technik gemacht wurden. Auch Sebastian genoss die Vorzüge der Pistenbegrenzung und touchierte diese "leicht". Justin und Laura konnten den Ausstieg kaum erwarten und segelten aus dem Lift. Das Ende des Skitages ließen wir beim Après­Ski ausklingen, hierzu ein Zitat von Herrn Müller: "Es gibt noch andere Dinge im Leben als Bier, aber Bier macht diese anderen Dinge einfach angenehmer ". Leider gab es heute einen kleinen Zwischenfall, bei dem sich eine externe Betreuerin den Fuß brach. Den Abend ließen wir mit Kartenspielen ausklingen.
Auch am Mittwoch fuhren wir erneut zur Plose, leider zum letzten Mal für diese Studienfahrt. Der Tag stand unter dem Motto möglichst viel und mit Technik zu fahren. Heute sind alle die Trametsch, die mit 9 Kilometern die längste Piste Südtirols, heruntergefahren. Selbst Basti, unser Bruchpilot, fuhr am Nachmittag sturzfrei. Doch der Tag brachte noch viel mehr mit sich, das Après­Skifieber packte uns am Nachmittag. Wir tanzten mit den Lehrern, feierten alle gemeinsam und selbst während der gesamten Busfahrt zurück zur Pension wurde ausgelassen und lautstark gesungen. Vor der Pension bedankten wir uns mit einem symbolischen Kniefall und einem kräftigen "UFFTA" für die tadellose Unterkunft und die köstliche Verpflegung bei Gerda und Siggi, den Pensionsinhabern.
Donnerstag, der letzte Skitag, wurde im Jochtal verbracht. Dank der hervorragenden Leistungen unserer Lehrer konnten wir selbständig in kleinen Gruppen das große Skiareal bei strahlendem Sonnenschein in vollen Zügen genießen. Die Pisten wurden mit Skiwalzern heruntergetanzt und manch einer schoss immer noch über die Piste hinaus. Leider ging der Tag, wie die gesamte Woche, sehr schnell vorbei.


Ein großes Dankeschön geht an unsere Lehrer Herr Kazmierczak und Herr Müller sowie Frau Höfer und an unsere Betreuer Frau Müller, Frau Breu und Herr Claußnitzer für diese hervorragende Studienfahrt. Wir haben die Freude am Skifahren gewonnen.

Von Paul Burkhardt, Max Gräfe, Florian Zöpel

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 08. Mai 2014 um 16:56 Uhr  
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