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7. Mitgas Schüler- Rafting

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„Wir kamen, wir sahen, … “
Am Donnerstag, 7. Mai 2015, fuhr zum ersten Mal eine „Raftbesatzung“ unseres Gymnasiums zu den Mitteldeutschen Schülermeisterschaften der 8. und 9. Klassen in den Kanupark nach Markkleeberg. Diese Schüler- Rafting- Meisterschaft findet bereits zum siebenten Mal statt und es starten in diesem Jahr insgesamt 60 Schulteams aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Nur wer die Vorausscheide gewinnt, darf am Finale der „Top 12“ am 09.06.2015 nochmals antreten. Was sollten wir von unserer Premiere in der Qualifikation gegen sieben andere Teams erwarten, von denen nur zwei ins Finale einrücken konnten? Hatten wir überhaupt eine Chance im Vorderfeld zu landen? Die Aufregung unseres Teams mit Ayleen Quaas, Lisa-Marie Albrecht, Tara Müller, Felix Schirmer, Paul Freyer, Maurice Geenen und Tim Müller war dementsprechend hoch. Vorerfahrung hatte keiner von uns! Unser betreuender Sportlehrer Herr S. Müller legte deshalb das Motto fest: in diese aktive und erlebnisreiche Sportart hineinzuschnuppern, als Team aufzutreten, den Sporttag zu genießen und trotzdem bis an die eigenen sportlichen Grenzen zu gehen, um ein bestmögliches Ergebnis zu erzielen.
Nach der obligatorischen Belehrung ging es sofort ins Wasser zum Erlernen der Techniken beim Paddeln oder dem Üben der Kommandos des Guides, welcher vom Kanuparkt gestellt wurde. Dazu zählte auch das Retten von „Über-Bord-Gegangener“. Jeder musste ins Wasser und sich retten lassen. Bei 14°C Wassertemperatur wurde, trotz Neoprenanzug, jeder munter.
Dann ging es los. Zwei Zeitläufe über eine 250 m lange Strecke, bei denen das zeitschnellste Team sich automatisch für das Finale qualifizierte. Drei Turbinen ließen dazu 10000 l Wasser pro Minute in den Kanal tosen und brausen. Da hieß es 80 Sekunden lang volle Konzentration und volle Power! Doch die Spannung blieb hoch, denn die Fahrzeiten wurden erst in der Schlussauswertung genannt. Also, Pause genießen, Kraft tanken und die zweite Chance nutzen. Der zweite Finalist wurde im „Head to Head“ Rennen ermittelt. Kurz: in einem k.o.-ähnlichen System musste das Siegerteam in vier Läufen hintereinander als erster das Ziel erreichen. Unser Team fuhr im Gleichklang kraftvoll und dynamisch. Das Unmögliche gelang! Das Ticket für das Finale wurde gelöst. Und zu allem Erstaunen war unser Team auch das Zeitschnellste mit 79,1 Sekunden! … WIR SIEGTEN!
Ein großer Dank gilt Frau D. Quaas, die den Transport unseres Teams absicherte und als Starfotograf agierte.

S. Müller

 
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