Lernen am anderen Ort

Exkursion zum Bundestag

Auf Einladung des Bundestagsabgeordneten Herrn Volkmar Vogel (CDU) unternahmen wir, die Schüler des e.A. Kurses Geschichte und die Schüler des g.A. Kurses Geschichte, am 26.02.2016 eine Exkursion zum Bundestag.
Wir erreichten Berlin von Altenburg aus über Leipzig etwa um 9:30 Uhr und begaben uns sofort zum Bundestag. Nach anfänglicher Sicherheitskontrolle befanden wir uns schließlich im Bundestagsgebäude und wurden von einem Mitarbeiter über das Verhalten im Plenarraum belehrt. Auch die Aufgaben der einzelnen Personen im Plenarsaal und die Geschäftsordnung wurden erläutert. Als wir den Plenarsaal betraten, stand  gerade der Tagesordnungspunkt 20 zur Debatte. Auf Antrag der Partei der Linken wurde über die Bildungs- und Forschungsunterstützung in strukturschwachen Gebieten diskutiert. Es war eine lebhafte Debatte, die mit einem guten rhetorischen Stil inhaltsreich und interessant und dadurch kurzweilig geführt wurde. Deutlich sichtbar wurden die unterschiedlichen Auffassungen der einzelnen Abgeordneten der verschiedenen Parteien, wie und in welchem Umfang diese Förderung passieren soll.
Im Anschluss stand uns Herr Vogel für eine Fragestunde zur Verfügung. Wir konnten unsere Fragen stellen und nutzten diese Gelegenheit rege. Vor allem hatten wir Fragen zur aktuellen politischen Situation in Deutschland. Herr Vogel beantwortete diese ausführlich und versuchte uns die Lage zu erklären. Es folgte noch ein Abstecher in die Kuppel des Reichstages bzw. zum Brandenburger Tor.
Gegen 14.30 Uhr konnten wir uns im Löbe-Haus mit einem Mittagsimbiss stärken. Im Löbe-Haus befinden sich neben der Besucherkantine auch  Abgeordneten-Büros und Tagungsräume der Bundestagsausschüsse u.a.
Nach einem interessanten Tag  erreichten wir am Ende unserer Exkursion Altenburg ca. 19:30 Uhr.



Niklas Starke

Klassenfahrt der 6a nach Neuenmarkt-Wirsberg

Am Montag, dem 14.3.2016, fuhren wir, die Klasse 6a des Veit-Ludwig-von-Seckendorff-Gymnasium Meuselwitz, auf Klassenfahrt nach Neuenmarkt-Wirsberg/Kulmbach. Wir trafen uns alle zunächst am Busbahnhof in Meuselwitz, um dann gemeinsam zum Hauptbahnhof nach Zeitz zu fahren. Von dort aus fuhren wir, 21 Schülerinnen und Schüler, da zwei leider krankheitsbedingt fehlten, zusammen mit Frau Nützel und Herrn Müller, H., mit dem Zug nach Hof. Dort stiegen wir um und erreichten dann Neuenmarkt.
Nachdem wir ausgestiegen waren, liefen wir eine dreiviertel Stunde zur wunderschönen und idyllischen Jugendherberge in Wirsberg. Zum Glück mussten wir unsere teilweise viel zu schweren Koffer nicht alleine in die Jugendherberge schleppen, da Herr Raab unser Gepäck netterweise mit dem Transporter schon vorgefahren hatte.
Als wir ankamen, gab es erst einmal Mittagessen. Danach stellte uns Frau Eichmann die Regeln des Hauses vor. Und nun konnten wir endlich unsere Zimmer beziehen. Danach machten wir eine Schnitzeljagd durch Wirsberg, die uns allen sehr gefiel.
Am Abend veranstalteten wir einen Discoabend. Um 22 Uhr begann leider die Nachtruhe.

Am nächsten Tag fuhren wir nach dem Frühstück mit dem Zug nach Kulmbach. Auf dem Weg hinauf zur Plassenburg zeigte Frau Nützel ihre Heimatstadt Kulmbach, vor allem den historischen Stadtkern. Oben angekommen bewunderten wir die schöne Aussicht über ganz Kulmbach. Auf der Plassenburg waren wir im Zinnfigurenmuseum und bemalten jeweils drei Zinnfiguren. Danach betrachteten wir das Museum, wobei Frau Nützel einige Dioramen vorstellte. So sahen wir auch den Weltrekord, das größte Diorama der Welt, nämlich den Conraditag, die Vernichtung Kulmbachs 1553, einschließlich den Film dazu. Anschließend gingen die Jungen in das Armeemuseum, um sich dort historische Waffen anzusehen, während die Mädchen das Landschaftsmuseum Obermain besuchten, um sich Fossilien, Insekten, Altertümliches wie zum Beispiel einen keltischen Webstuhl und die Sonderausstellung historischer Telefone anzuschauen. Viel Spaß hatten wir dabei, die alten Steckverbindungen von Telefonen oder eines mit Kurbel auszuprobieren.

Als nächstes kehrten wir in die Stadt zurück und erhielten etwas Freizeit, um uns umzusehen und zu shopppen. Danach fuhren wir mit dem Zug wieder zur Jugendherberge, aßen Abendbrot und genossen die Ruhe. Um 20 Uhr machten wir mit dem Hausmeister eine Nachtwanderung, bei der die Jungs die Mädchen immer wieder erschreckten.

Am Mittwoch war eine Fahrradtour nach Kulmbach geplant. Also fuhren wir mit Mountainbike und Helm los. Doch auf den ersten Metern ereignete sich ein Unfall, so dass sich die Pläne änderten. Statt also nachmittags die Räume des Jugendtagungshauses zum Spielen zu nutzen, taten wir das vormittags. So spielten wir Tischtennis und Fußball. In der Zwischenzeit war Paskal mit Frau Nützel zur Zahnwiederherstellung beim Zahnarzt. Aus Sorge um unseren Freund bastelten wir alle zusammen ein Plakat für Paskal und überraschten ihn damit, als er durch die Tür kam. Anstatt einer Fahrradtour wanderten wir nachmittags sieben Kilometer auf einem Rundweg durch den Wald.
Da es noch vier ausdauernde Schüler gab, fuhr Frau Nützel mit ihnen auf Fahrrädern nach Neuenmarkt und nach Ludwigschorgast. Das ergab noch einmal eine Tour von 14 km.
Am Abend in der Freizeit entschieden sich viele für den Karaokeabend, vor allem die Jungen schauten lieber Fußball. Bei beiden Tätigkeiten wurden die Stimmbänder stark beansprucht. Leider verhinderte die Nachtruhe das Schauen der zweiten Halbzeit und der Verlängerung.

Am Donnerstag liefen wir wieder unsere tägliche Strecke zum Bahnhof, um dann die schiefe Ebene mit einem Höhenunterschied von fast 160 m auf 7 km nach Marktschorgast hinauf zu fahren, die wir dann auf einem Wanderweg von 9 km in mehr als drei Stunden wieder herunter wanderten. Dort besuchten wir das Dampflokmuseum, um an einer interessanten Führung von Frau Scholz teilzunehmen. Anschließend liefen wir unsere gewohnte Strecke zur Jugendherberge mit einem Zwischenstopp bei Edeka, um uns für den letzten Abend und die Heimfahrt zu versorgen.
Am Abend packten wir unsere Koffer und ließen den Tag mit einem Lagerfeuer gemütlich ausklingen. Sowohl Stockbrot als auch Marshmallows schmeckten gut.

Am letzten Tag räumten wir alles auf und machten uns auf die Heimreise per Zug. Die Zeit nutzten manche zum Nachholen verpassten Schlafes.
Noch ein großes Dankeschön an Jeremy, der den Sanitäterdienst übernahm und die ganze Woche über die Sanitätertasche trug.
In dieser Woche lernten wir viele interessante und nette Leute kennen.

Anna-Maria Winzer, Marianna Grimmer, Laura Charlotte Most, Chiara-Inge Gast (6a)

Studienfahrt Südtirol

Vom 12. bis 28.3.2016 war es wieder soweit, dass einige Schüler der 11. Klassen des V-L-v-S Gymnasiums und unsere Sportlehrer Herr Müller und Kazmierczak, Frau Höfer und andere Betreuer zur Studienfahrt nach Südtirol aufbrachen, um dort eine Woche gemeinsam Ski zu fahren.
Trotz  einer zehnstündigen Busfahrt waren wir alle  hochmotiviert und am nächsten Morgen begab sich die Mehrzahl der Schüler zum ersten mal auf die Skier. Auf den Pisten vom Jochtal, Gitschberg und Plose erlernten oder erweiterten wir in den folgenden Tagen unser Können. Von Stürzen, Massenkarambolagen und weiteren kleinen Missgeschicken auf der Piste ließen wir uns nicht unterkriegen und meisterten (fast) alle Herausforderungen mit Hilfe der Geduld unserer Lehrer. Aber auch so wurde es nicht langweilig: von kaputten Skihosen, verlorenen Schuhen und Ski war alles dabei.
Am letzten Abend waren die Schüler dann für ein buntes Kulturprogramm zuständig. Wettkämpfe Lehrer gegen Schüler, bei denen musiziert, buchstabiert, rezitiert, logisch kombiniert und pantomimisch inszeniert werden musste. Abgerundet wurde der Abend von einer zünftigen Skitaufe, bei der wir von den in Bettlaken gehüllten und mit Kissenturbanen dekorierten Skigöttern Herr Müller und Herr Kazmierczak in die Gemeinschaft der Skifahrer aufgenommen wurden, nachdem wir einen Eid geschworen und einen "köstlichen" Göttertrank zu uns genommen hatten.
In diesem Sinne wollen wir uns nochmals bei Herrn Müller, Herrn Kazmierczak, Frau Höfer, Frau Müller, Jessica, Sophie und René bedanken und können jedem Schüler eine Studienfahrt nach Südtirol wärmstens empfehlen!


Sophia Jungblut

Meuselwitz – Hastings – Brighton – London - Meuselwitz

Eindrücke und Erlebnisse von unserer Sprachreise nach Hastings vom 29.2.-5.3.2016
geschrieben von Schülern der Klassen 7a und 7b

1. An- und Abfahrt
Um 3 Uhr morgens aufstehen… das ist das Schlimmste was es gibt. Trotzdem mussten wir am 29.02.2016 dies tun. Glücklicherweise waren alle pünktlich am Busbahnhof, so konnten wir um 4 Uhr losfahren. Und ab ging`s nach England.
Wir fuhren ungefähr 4 Stunden bis nach Kassel, wo unsere Busfahrer tauschten. Danach reisten wir weiter über Eindhoven und an Dortmund vorbei, bis wir in die Niederlande kamen. Dort fuhren wir an Dünkirchen und Antwerpen vorbei. Weiter fuhren wir durch Belgien und Frankreich bis wir in Calais ankamen. Wir bestiegen die Fähre. Diese fuhr ungefähr 2 Stunden nach Dover. Auf der Überfahrt konnten wir auch die Kreidefelsen von Dover anschauen.  Leider konnte niemand „Harry“ den Felsenputzer entdecken. Nachdem wir wieder auf festem Land waren, ging es wieder 2 Stunden nach Hastings mit dem Bus weiter. Um 19.00 Uhr sind wir aufgrund einer Stunde Zeitverschiebung endlich angekommen. Die Tage in Hastings, London und Brighton, vergingen viel zu schnell.
Am 04.03.2016 mussten wir leider wieder nach Hause fahren. Auf der Rückfahrt haben wir viel geschlafen, deswegen kam uns alles viel kürzer vor. Nach 16-stündiger anstrengender Fahrt waren wir erschöpft in Meuselwitz an.
Trotz dieser schweren und langen Fahrt hatten wir eine super tolle Woche. Vielen Dank an alle Organisatoren.

Von Alexander Seifert und Benjamin Schwigon                    

2. Unsere Gastfamilien
Eine Woche vor unserer Sprachreise wurde bekannt gegeben, wer mit wem in eine Gastfamilie kommt. Es gab mehrere Gruppen, die zu zweit, zu dritt oder zu viert in eine Familie wollten. Die Meisten haben ihren Wunsch erfüllt bekommen, aber andere wiederum nicht. Insgesamt wurden 41 Kinder in acht Gastfamilien untergebracht. Als wir am 29.02. gegen Abend in Hastings ankamen, waren wir eine Stunde zu früh, aber nach nicht einmal 45 Minuten holten uns schon die ersten Gastfamilien ab. Die Gruppe, mit der ich in einer Familie war, wurde mit einem Taxi gefahren. Nach fünf Minuten waren wir angekommen und wurden von unserem Gastvater freundlich begrüßt. Er zeigte uns zuerst alle Räumlichkeiten und zu guter letzt unser Zimmer. In unserem Zimmer standen vier Betten, ein Fernseher und ein kleiner Kamin. Einen Spiegel hatten wir auch, aber dieser lag in der Höhe nicht so gut für mich, da ich zu groß war. Als nach einer halben Stunde auch die Gastmutter kam, wurden wir auch von ihr begrüßt und stellten ihr natürlich auf Englisch unsere Familien vor und erzählten ihr etwas über unsere Freizeit. Natürlich hatte die Familie Haustiere und zwar drei Katzen. Nachdem wir alles erzählt hatten, wurden wir zum Abendessen geholt. Es gab Pizza, Saft und so eine Art von Pommes. Später gingen wir hoch und machten uns bettfertig, denn 22 Uhr war schon Nachtruhe. Am nächsten Morgen gab es zum Frühstück Saft, Cornflakes, Croissants, Erdnussbutter und Marmelade. Nachdem wir fertig gegessen hatten, machte uns unsere Gastmutter die Lunchpakete, während wir uns für die Straße fertig machten. Sie brachte uns mit dem Auto an unseren Busstopp. Jeden Abend als wir heimkamen erwartete sie uns schon mit dem warmen Abendessen. Den einen Tag gab es Spaghetti Bolognese, den anderen Lasagne. Unsere Gastfamilie war einfach toll! Am Abend, bevor wir abgereist sind, haben wir uns mit Geschenken von unserer Gastmutter verabschiedet. Sie hat sich so sehr darüber gefreut. Von unserem Gastvater konnten wir uns nicht verabschieden, da er in einem Restaurant arbeitete und nur spät abends heimkam. Am Freitag Morgen wurden wir wieder mit einem Taxi zu unserem Reisebus gefahren. Den Tag verbrachten wir noch in Greenwich und am Abend machten wir uns auf den Weg nach Deutschland. Wir bedanken uns sehr bei den Lehrerinnen für die tolle Zeit und dem Busfahrer für seine sichere Fahrt.

Von Celine Lachmann

3. Sprachunterricht und Arbeit mit dem Sprachtagebuch
Der Sprachunterricht der am Dienstag und am Donnerstag von 9:00 Uhr bis 12:00 Uhr in drei Versammlungsräumen, die in einem Hotel in Hastings waren, stattfand, war sehr lehrreich. Unsere Klassen wurden in drei Gruppen mit je 13 Kindern und drei unterschiedlichen Lehrern: Mark, Silvia und Claire. Alle 55 Minuten wurde der Lehrer gewechselt und wir hatten fünf Minuten Pause und konnten essen. Dienstags lernten wir uns vorzustellen und Fakten über uns zu sage, und die Aussprache von „th“, dies haben wir an den Wörtern „Mother “, „ Brother“ und „ Father “ geübt, danach haben wir bei Mark über Unterschiede zwischen England und Deutschland besprochen und zum Schluss haben wir nützliche Redewendungen, die man in einem Geschäft braucht, wiederholt und gefestigt. Am Donnerstag hatten wir wieder die erste Stunde bei Silvia und haben „ present progressive“ und „ will future“ wiederholt, dann haben wir bei Mark über Essen gesprochen und Nationalitäten. Zum Schluss hatten wir wieder bei Claire und haben über Dinge geredet, die wir mögen, hassen und die wir erlernen wollen.
Natürlich hatten wir auch über diese Zeit in unserem „ Travelbook “ Aufgaben auf wie zum Beispiel jeden Tag einzutragen was wir gemacht haben, neue Wörter die wir lernten und das Wetter, dass dort herrschte. In diesem Buch waren nützliche Redewendungen, ein Wörterverzeichnis und Rätsel hat. Jeden Abend, als wir zurück in unseren Gastfamilien waren, saßen wir in unserem Zimmer und haben UNSERE Aufgaben im „ Travelbook “ erfüllt.
Der Sprachunterricht und die Arbeit mit dem Buch hat uns Spaß gemacht und war sehr hilfreich und interessant.
               
Hastings
Von Jasmin Donner und Marie Theinert

4. Stadtführung durch die Altstadt von Hastings (Dienstag - 2.Tag)
Am Dienstag, dem 01.03.2016, verbrachten wir den ersten Tag nach unserer Ankunft in England. Nach dem morgendlichen Sprachunterricht stand eine Stadtführung durch die Altstadt von Hastings auf dem Programm, natürlich auf Englisch, denn wir sollten so viel Erfahrung wie möglich mit unserer ersten Fremdsprache sammeln. Zunächst wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt, welche von je einer Stadtführerin die interessanten, wichtigen und kuriosen Plätze der Stadt gezeigt bekamen. Es musste am vorigen Tag wohl jemand sein Abendbrot nicht aufgegessen haben, denn es regnete in Strömen, was den Ausflug nicht wirklich angenehmer gestaltete. Unser „Guide“ geleitete uns zuerst nahe der See entlang und erzählte uns von der Geschichte Hastings‘. Wir stoppten an einem Platz, der von zwei verschiedenen Typen seltsamer, alter Häuser bebaut war. Die meisten davon hatten dunkelbraune Holzwände, waren ca. 5 Meter hoch, hatten aber dafür nur eine Grundfläche von 3m2. Wenige der Häuser waren aus umgedrehten, betagten Booten errichtet worden. Unsere Führerin erklärte uns, dass die Menschen früher wenig Geld besaßen und sich die sehr teure Grundfläche nicht leisten konnten. Ein weiterer Grund, weshalb sie ihre Häuser in die Höhe bauten, war die Überflutung der Küste bei Starkregen.
Direkt neben dem ehemaligen kleinen Fischerdorf wurde eine Kirche errichtet, in der man sich heute immer noch taufen lassen kann, obwohl sie nun als Fischermuseum dient. Das Highlight im Museum war ein echtes Fischerboot, das beinahe den gesamten Platz der sowieso engräumigen Kirche in Anspruch nahm. Wir durften es sogar besteigen und vom Deck durch Glasluken einen Blick ins Schiffinnere werfen.
Langsam gerieten auch die Regenwolken außer Puste, sodass wir auf unserem weiteren Weg wenigstens nicht mehr nass wurden. Gemeinsam marschierten wir nun ins Stadtinnere, das durch enge Gassen und dicht gedrängte Häuser gekennzeichnet war. Lustig anzusehen war die angeblich kleinste Tür Englands, an deren Rahmen sich sicher schon mancher Mann den Kopf gestoßen hat. Außerdem zwängten wir uns durch enge Schmugglergassen, die nur eine Breite von ungefähr einem Meter aufwiesen. In Hastings gab es früher viele Schmuggler, die ihre Ware übers Meer annahmen, wie uns unser „Guide“ berichtete. Unser Weg führte an einem Haus vorbei, in dem Schmuggler gelebt haben sollen und dann wurde uns die Geschichte zweier eingemauerter Katzen erzählt, die wir durch die Tür eines kleinen Pubs hindurch sogar in einem Ausstellungskasten erkennen konnten. Dieser Moment wurde, verständlicherweise, bei einigen als der ekligste des Tages festgehalten.  Weiterhin bekamen wir sehr kuriose Gebäude zu sehen: ein Haus, das in der Form eines Stückchens Käse erbaut und genauso angemalt wurde und deshalb den Namen „piece of cheese“ erhielt. Es besteht aus zwei winzigen Räumen, welche sogar als Übernachtungsmöglichkeit zu mieten sind.
Ein knallpink angestrichenes Haus erweckte ebenfalls unsere Aufmerksamkeit, denn es stach zwischen den recht trist wirkenden, grauen und beigen Häusern extrem heraus!
Allmählich ging der Rundgang dem Ende entgegen und wir merkten es nicht letztendlich, weil unsere Beine schwer wurden. Schließlich gelangten wir aus dem Stadtinneren wieder an die See und wir verabschiedeten unseren Guide mit einem dicken Applaus.
Obwohl wir der Stadtführerin vollste Aufmerksamkeit gewidmet hatten, konzentriert zugehört hatten und die Lehrer uns deshalb sogar ein Lob aussprachen, hatte die Sonne kein Erbarmen. Sie schlief hinter den grauen Regenwolken und ließ sich den ganzen Tag über kein Sekündchen blicken, aber sie konnte uns den Tag nicht vermasseln. Es ging zum Nachmittagsshopping ins Stadtzentrum und anschließend blieb die Hälfte unserer Gruppe am Basketballplatz hängen, während der Rest sich am Strand von Hastings mit dem Sammeln von Strandgut vergnügte oder einfach den Blick auf hohe Wellen genoss.

Von Tina Neumann

5. London (Mittwoch - 3.Tag)
Kurz vor acht Uhr startete unser Bus  in Richtung London. Wir fuhren durch Hastings, andere Städte und natürlich auch durch Greenwich.
Nach ungefähr zwei Stunden Fahrt kamen wir in der Landeshauptstadt an. Dort  durften wir uns  in kleine Gruppen frei bewegen bis unsere Stadtführerin kam  Mit ihr fuhren wir über die „Tower Bridge“ und am „Tower of London“ vorbei. Außerdem sahen wir noch viele andere Sehenswürdigkeiten, wie zum Beispiel auch „Buckingham Palace“. Hier stiegen wir alle aus um  Fotos von diesem wundervollen Haus zu machen. Da die Fahne am Mast wehte, konnten wir erkennen, dass die Queen zu Hause war.
Nachdem wir wieder zurück zum Bus gelaufen waren, sahen wir eine königliche Kutsche. Weiterhin waren wir in Covent Garden.
Nachmittags liefen wir durch China Town und entdeckten dort tolle Dinge. Unser Weg führte uns weiter in die Stadt, wo wir bei „ m & m`s world“, „ Nickelodeon“ und anderen Geschäften einkauften.
In Piccadilly Circus besuchten wir das Museum Ripley`s – Believe or not.  Doch  dabei handeltete  es sich um kein normales Museum, sondern es bestand aus einem Spiegellabyrinth, optischen Täuschungen und vielem mehr.
Danach fuhren wir nach einem erlebnisreichen und wunderschönen Tag wieder nach Hause.

Von Shannon Peschek

5. London (Mittwoch - 3.Tag)
Am Mittwoch den 2.3.2016 war unser Tagesausflug nach London. Der Bus fuhr 7.30 Uhr von Hastings los. Nach ungefähr zwei Stunden kamen wir in London an. Bis 11.00 Uhr konnten wir uns erst einmal ein bisschen umschauen, dann begann unsere zweistündige Stadtrundfahrt. Eine Begleiterin hat uns viel Interessantes erzählt und gezeigt. Wir sind über die Tower Bridge gefahren, haben den Big Ben, den Tower und das Riesenrad `` London Eye`` gesehen. Unsere Fahrt endete am Buckingham Palast. Dann sind wir mit dem Bus in die Stadt gefahren. Wir hatten am  Covent Garden Marked Freizeit und konnten uns dort etwas zu essen kaufen. Danach sind wir nach Chinatown gelaufen. Dort  findet man fast ausschließlich chinesische Läden und Restaurants. Abends sind wir dann noch in das Museum „Ripley's Believe It or Not`gegangen. Zum Bus mussten wir dann noch ein ganzes Stück im Dunkeln durch London laufen. Abends ungefähr um 9.00 Uhr kamen wir wieder in Hastings an. Es war ein schöner, aber anstrengender Tag.

Inno Kloppe

6. Brighton (Donnerstag - 4.Tag)
Am 4. Tag unserer Englandreise fuhren wir, die Klassen 7a und 7b,  nach dem Sprachunterricht nach Brighton. Nach 2 Stunden Busfahrt waren wir endlich da. Als wir ausgestiegen sind, schien die Sonne und unsere Lehrer bestanden auf ein Klassenfoto.
Danach begann unsere Stadtführung mit Frau Nützel, die uns einiges Interessantes über die Stadt und deren Sehenswürdigkeiten erzählte. Zum Beispiel über den berühmten Royal Pavillion , den sich der Fürst von Wales Georg IV im indischen Baustil bauen liess. Dieser hat uns sehr gut gefallen und wir mächtig beeindruckt.
Brighton besitzt ausserdem eine kleine Innenstadt mit vielen tollen Läden , wo man sich gut die Zeit vertreiben kann. Nun hatten wir Freizeit und diese konnten wir am Strand oder am Brightoner Pier verbringen. Ein Pier ist eine lange Seebrücke, die in Brighton einem Freizeitpark ähnelt. Viele Schüler waren am Strand oder am Riesenrad. Nach dem langen anstrengenden aber schönen Tag fuhren wir zurück nach Hastings zu unseren Gasteltern und ließen den Tag dort ausklingen. 

Johanna Bollbuck, Kseniya Sydorenko

6. Brighton (Donnerstag - 4.Tag)
Am Donnerstag sind wir nach dem Sprachunterricht mit dem Bus 2 Stunden lang nach Brighton gefahren. Dort machten wir eine Stadtrundgang unter der Leitung von Frau Nützel. Zuerst liefen wir zum Royal Pavillon, was eine Residenz des Königs Gregor dem 4. war. Das Märchenschloss hat einen Park als Garten und war von außen einem indischen Palast gleich, das hat uns sehr gefallen. Es hatte von innen einen chinesischen look, wir konnten es aber leider nur von außen sehen. Anschließend lief die Gruppe zum Brighton Pier, eine sehr lange Seebrücke mit Unterhaltung, mit Spielhalle, verschiedene Achterbahnen, Brighton Wheel, Essmöglichkeiten und vieles mehr. Einige Schüler waren auch am Steinstrand und beobachteten die Wellen, ein paar wurden auch nass. Als der Tag langsam vorüber ging machten die Lehrer noch ein Gruppenfoto vor dem Brighton Pier. Dann holte uns der Busfahrer ab und als wir in Hastings angekommen waren gingen wir zu unseren Gastfamilien.

Tom/Leonard

7. London – Heimreise (Freitag - 5. Tag)
Am Freitagmorgen, verabschiedet von unseren Gastfamilien, wurden wir mit dem Taxi zu unserem Reisebus gefahren und starteten von dort aus in die 8,5 Millionenstadt London.
Wir fuhren ungefähr zwei Stunden bis Greenwich Park und gingen von dort aus in Richtung London. Wir kamen am „Royal Observatory“ vorbei und besichtigten die „Shepherd Gate Clock“  und den „Prime Meridian“.
 
Von der Aussichtsplattform, welche direkt neben dem „Royal Observatoy“ war, hatte man eine wundervolle Sicht auf fast ganz London. Von dort aus liefen wir weiter bis zur „Cutter Sark“, welche als Bootskartenverkauf diente. Während Frau Gerth unsere Karten holte, konnten wir noch einmal durch den 370 Meter langen „Greenwich Foot Tunnel“ laufen.

Als unsere Fahrt über die Themse begann, sahen wir viele tolle Gebäude, unter anderem auch  „The Shard“, was soviel bedeutet wie Scherbe. „The Shard“ ist ein 310 Meter hoher Wolkenkratzer mit 73 Stockwerken. Wir fuhren unterhalb der „Tower Bridge“ entlang und am „Tower“ vorbei. Am „Big Ben“ und dem „Houses of Parlaments“ stiegen wir aus und gingen Richtung „London Eye“, welches mit 135 Metern und 32 Gondeln eines der größten Riesenräder der Welt ist. Dort angekommen konnten wir uns etwas zu Essern oder Trinken holen, oder uns in der Fußgängerzone umsehen.

Nach einer Stunde ging es weiter Richtung „Undergroundstation“. Wir kamen am detailgetreuen „Globe Theater“ vorbei und sahen auch das Schiff, des Britischen Piraten Sir Francis Drake, „Golden Hinde II“. Nach einiger Zeit kamen wir dann an der „Undergroundstation London Bridge“ an und fuhren dann in vier Gruppen bis zu „Northern Greenwich“. Oberhalb der Station war der „Millenium Dome“, auch genannt „The O2“.
Den Dome konnten wir während unserer Freizeit, in der wir uns Abendessen besorgten, besichtigten und anschließend fuhren wir mit unserem Bus Richtung Deutschland zurück.
Für uns alle war es eine sehr schöne, interessante, lehrreiche, lustige aber auch anstrengende  Woche.

Niklas Luft und Hannes Spangler